Was sind psychische Erkrankungen?

Jeder kennt es – man verletzt sich plötzlich beim Sport oder im Alltag. Ärgerlich! Das Fußgelenk schmerzt und ist geschwollen, dabei wollte man doch in zwei Wochen in den Urlaub fahren.

 

Deshalb sucht man direkt die Hausärztin auf, die einem hoffentlich bestätigt, dass es sich um keine schlimmere, langwierigere Verletzung handelt. Man hofft , dass es sich eher um eine Bänderüberdehnung und nicht um einen Knochenbruch handelt, da man möchte, dass die Verletzung so schnell wie möglich verheilt und man nicht mehr dadurch eingeschränkt wird.

Symptome + Symptom = Diagnose

Man befindet sich in der Arztpraxis und die Ärztin des Vertrauens untersucht die Beweglichkeit unseres Fußgelenks, tastet die Schwellung ab, fragt uns an welchen Stellen wir Schmerzen empfinden. Sie ist als dabei, uns auf bestimmte Symptome zu untersuchen. Anhand der Symptome die festgestellt bzw. ausgeschlossen werden konnten, wird sie sich bald auf eine Diagnose festlegen und uns diese mitteilen. In unserem Fall war sich die Ärztin anhand der Schwellung, des Blutergusses und der Beweglichkeit ziemlich sicher, dass es sich um eine Verstauchung unseres Fußgelenks und nicht um eine Knochenfraktur handelt.

Das heißt, ähnlich wie eine Checkliste, werden einzelne Symptome überprüft. Und je nachdem, welche Symptome festgestellt werden können, werden bestimmte Diagnosen ausgesprochen. Dabei handelt es sich jedoch, nur um eine Vereinfachung. Das heißt, in Einzelfällen treten bestimmte Symptome garnicht auf, während andere Symptome auftreten, die möglicherweise nicht typisch für die Diagnose sind.

Dennoch wird in den meisten Fällen eine Diagnose ausgesprochen, da diese Notwendig sind, damit Krankenkassen die folgenden Behandlungen bezahlen. Diagnosen sind also oft bürokratischer Natur und oftmals sind uns die genauen Diagnosen auch egal, so lange man weiß, dass es nichts Schlimmes ist und man in kurzer Zeit nicht mehr von der Verletzung oder Erkrankung eingeschränkt ist.

Aber was hat das ganze mit psychischen Erkrankungen zu tun? – eine ganze Menge!

Das Problem mit Diagnosen bei psychischen Problemen

Anders als bei rein körperlichen Erkrankungen oder Verletzungen sind psychische Erkrankungen nicht von außen sichtbar. Man findet keine Schwellung oder Rötung an Bein oder Bauch. Es lässt sich von außen lediglich eine Veränderung des Verhaltens erkennen, die vorallem von Freund*innen und Familienmitgliedern wahrgenommen werden. Das ist in vielen Fällen allerdings äußerst schwierig, da unser Verhalten von sehr vielen Faktoren beeinflusst werden kann. Es ist völlig normal, wenn man mal einen sehr blöden Tag hat, man am Abend von der Arbeit nach Hause kommt und man einfach schlechte Laune hat und unsere Kinder und Patner*innen das leider spüren müssen. Man verhält sich anders, als an sonnigen Tagen, an denen man ausgeschlafen ist und einfach super gelaunt ist.

Da man über diese unterschiedlichen Stimmungen bescheid weiß, erwarten wir eher, dass die Stimmungsschwankung des Partners oder der Partnerin nur kurzfristiger Natur sind und am nächsten Tag schon wieder vergessen sind.

ändern können.

Die Dauer machts

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Psychische Störungen
Pascal Seitz

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